Was wir tun

Innovative Kampagnen entwickelt insbesondere der RCDS Bundesverband, der bundesweite Zusammenschluss aller RCDS-Gruppen an den deutschen Universitäten und Hochschulen. Wir an der Uni Konstanz beteiligen uns regelmäßig an diesen Kampagnen, etwa wie der bundesweiten Kampagne für einen ermäßigten GEZ-Beitrag für Studenten von maximal 6 Euro pro Monat, aber auch der aktuellen Kampagene „Hiergeblieben“.

Auch bei Kampagnen des RCDS-Landesverbands mischt Konstanz mit, so insbesondere bei „VS – ohne mich!“ gegen Einführung der Verfassten Studierendenschaft in Baden-Württemberg durch die grün-rote Landesregierung, die den Studenten neben einer Zwangsmitgliedschaft in der VS und Zwangsbeiträgen lediglich nur ineffiziente, schwerfällige und unzeitgemäße Strukturen der studentischen Mitbestimmung auf dem Stand der 1970er Jahre einbringt. Auf Landesebene arbeiteten wir Konstanzer aber unter anderem auch mit am aktuellen Studieninformationsflyer für Schüler im Hinblick auf Uni- und Studiengangswahl.

Seit Oktober 2012 beteiligten wir uns kritisch an der Ausarbeitung der Satzung im Rahmen der Neu-Einführung der „Verfassten Studierendenschaft“. Von jeher lehnen wir eine Zwangsmitgliedschaft und einen Zwangsbeitrag ab.

Die Organisation von Veranstaltungen, Vorträgen mit prominenten Rednern und Diskussionsabende bilden einen wesentlichen Teil unserer hochschulpolitischen Arbeit.

Wir organisierten am 22.11.2012 eine Veranstaltung mit Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel zum Thema „Ethik in der Wirtschaft“. Das Grußwort wurde von Wolfgang Reuther MdL gehalten. Die Veranstaltung wurde von 200 interessierten Besuchern verfolgt und kam mit einer angeregten Diskussion zu Ende.

Jüngst stand ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Jung auf dem Terminplan über seine Tätigkeit im Wahlkreis Konstanz, seine Arbeit im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin und als Vorsitzender des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung im Deutschen Bundestag.

Wir sind immer an Mitstreitern für gute Hochschulpolitik interessiert und möchten neue Mitglieder für uns begeistern. Aus diesem Grund waren wir mit einem Stand auf der Hochschulgruppenmesse vertreten – außerdem findet man uns zu Beginn jedes neuen Semesters mit einem Info-Stand direkt im Uni-Foyer.

Regelmäßig sind wir mit einer Liste bei den jährlichen Wahlen zum Senat sowie AStA bzw. seit kurzem Studierendenparlament vertreten. Wir nehmen hier in diesem Gremien Einfluss und bringen kontinuierlich eine sachbezogene, effektive Uni-Politik des Maßes und der Mitte ein. Verbohrte, links-ideologische Strukturen und Forderungen lehnen wir strikt ab.

Der Umsetzung der Interessen der Studenten an der Uni allerdings nehmen wir uns allem voran und nachhaltig durch konkrete Gespräche mit dem Rektor Ulrich Rüdiger an, mit Mitgliedern des Rektorats und der Universitätsverwaltung, mit den Referenten der Fachbereiche und Sektionen, mit den jeweiligen Studiendekanen, mit der Seezeit und mit der Stadt und dem Landkreis Konstanz. Das ist effektiver als das bloße Postulieren ideologischer Parolen und abstruser Forderungen, wie dies manche StuPa-Mitglieder und andere Hochschulgruppen der grünen oder roten Ecke seit Jahren im Ergebnis erfolglos praktizieren.

Jüngstes Beispiel ist die Einführung des neuen, zusätzlich angebotenen VHB-Studi-Tickets, das nun auch ein günstiges ÖPNV-Angebot über die Stadtgrenzen Konstanz hinaus bietet. Diese Idee wurde vom RCDS vor Jahren schon in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Konstanzer Landtagsabgeordneten Andreas Hoffmann vorgebracht. Endlich umgesetzt, angesichts des Konstanzer Wohnungsmarktes nötiger denn je, um ein kostengünstiges Angebot auch für die Kommilitonen, die in Radolfzell, Singen, Allensbach und der Reichenau wohnen, zu schaffen.

Darüber hinaus sprachen und sprechen wir mit der Stadt Konstanz über die konkrete Möglichkeit, – da Seezeit an der Investitionsobergrenze angekommen und hier mit weiteren Bauten in den nächsten Jahren nicht zu rechnen ist – dringend benötigte Studentenwohnheime und -wohnungen am wachsenden Uni- und FH-Standort Konstanz zusätzlich durch private Investoren bauen lassen.