Johannes Bettecken neuer Stellvertretender Landesvorsitzender des RCDS Baden-Württemberg

Unser Konstanzer RCDS-Mitglied Johannes Bettecken ist auf der Landesdelegiertenversammlung (LDV) des RCDS Baden-Württemberg in Tübingen zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt worden. Damit wird der RCDS Konstanz nun bestens im neuen Landesvorstand vertreten und wird auch zukünftig aktiv auf der Landesebene mitarbeiten.

Johannes Bettecken

Johannes Bettecken

Hier findet ihr die Pressemitteilung des RCDS Baden-Würrtemberg zur Landesdelegiertenkonferenz:

RCDS Baden-Württemberg wählt neuen Landesvorstand

Der RCDS Baden-Württemberg wählte am Samstag, den 11.10.2014 einen neuen Landesvorstand. Mit einer beeindruckenden Mehrheit von 100% wurde Dominik Koblitz (23) aus Heidelberg zum Vorsitzenden des hochschulpolitischen Landesverbandes gewählt. “Wir blicken auf eine erfolgreiche Arbeit in den letzten Jahren zurück und wollen auch weiterhin für unsere Kommilitonen an den Universitäten und Hochschulen vor Ort die starke Kraft in der Hochschulpolitik sein”, so der bereits zwei Jahre als stellvertretender Landesvorsitzende tätige Koblitz.

Im geschäftsführenden Vorstand werden ihn Justus Rathmann, Claudius Klueting, Johannes Bettecken und Martin Kroczek in seiner Arbeit unterstützen. Den Landesvorstand komplettieren die Beisitzer Maximilian Böck, Mehmet Dinc, Daniel Karthäuser, Franziska Reuther und Jonas Schwarz.

Neben den Wahlen waren auch EU-Kommissar Günther Oettinger und Stefan Kaufmann MdB auf der Versammlung zu Gast und diskutierten mit den Delegierten und Gästen über aktuelle politische Themen in Land, Bund und Europa.

In ihrem Leitantrag hielt die Landesdelegiertenversammlung unter anderem fest, dass der Unterfinanzierung der Universitäten und Hochschule im Land nicht durch Steuererhöhungen und Studienbeiträge beizukommen sei. Vielmehr müsse man sich auf eine nachgelagerte Studienfinanzierung konzentrieren und berufstätige Akademiker in die Pflicht nehmen.

Koblitz schloss die Versammlung mit einem Aufruf an die Mitglieder des RCDS Baden-Württemberg, auch zukünftig mit Herz und Verstand in der Hochschulpolitik engagiert zu sein: “Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr und rufe euch alle auf, weiterhin aktiv an euren Hochschulen in der Sache zu arbeiten!”

Der RCDS wehrt sich gegen weitere Einschnitte bei der Hochschulfinanzierung

Anlässlich des landesweiten Aktionstags der Landesrektorenkonferenz (LRK) an den baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen spricht sich der RCDS erneut gegen weitere Einschnitte und Kürzungen bei der Hochschulfinanzierung aus:
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RCDS Baden-Württemberg fordert Umdenken bei der Hochschulfinanzierung und ein Bekenntnis der Landesregierung zum Hochschulstandort

Stuttgart 15. Mai 2014 – Der chronischen Unterfinanzierung der Universitäten im Land muss endlich etwas entgegengesetzt werden! Im Rahmen des Solidarpaktes definiert die Landesregierung derzeit die Grundfinanzierung der Universitäten bis zum Jahr 2020. Der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) Baden-Württemberg unterstützt die Forderung der neun Landesuniversitäten, keine weiteren finanziellen Einschnitte vorzunehmen. Um die Leistungsfähigkeit auch in Zukunft gewährleisten zu können, brauchen die Hochschulen Planungssicherheit. Dies ist nicht nur im Hinblick auf den Hochschulstandort Baden-Württemberg von essentieller Bedeutung, sondern auch für dessen zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.

Die Landesvorsitzende des RCDS Baden-Württemberg Ronja Schmitt dazu: „Die Qualität der Hochschulausbildung muss erhalten bleiben. Die Unterfinanzierung geht zu Lasten von Studium und Lehre.“ Obwohl die Studentenzahlen seit 1998 fast um die Hälfte gestiegen sind, beklagt die Landesrektorenkonferenz im selben Zeitraum ein Stagnieren der Landesmittel. Und es wird prognostiziert, dass die Zahl der Studenten in Zukunft weiter steigen wird. Dass die Landesregierung die Universitäten dabei noch nicht einmal bei der Finanzierung der rasant steigenden Betriebskosten unterstützt, bedeutet, dass die realen Mittel pro Student immer schneller sinken.

An der Universität Tübingen sucht man derweil nach anderen Finanzierungsquellen, die auch zu Lasten der Studenten und deren Ausbildung gehen. Der Senat der Universität hat so vor kurzem beschlossen, Studenten, die ein Auslandssemester absolvieren, nicht mehr zu beurlauben, da bei einer Beurlaubung weniger Mittel an die Universität fließen. Dies nimmt fast allen Studenten die Möglichkeit, ein Semester im Ausland zu studieren und gleichzeitig die Regelstudienzeit einzuhalten. Die Landesvorsitzende des RCDS-Baden-Württemberg weiter: „Grün-Rot muss endlich Verantwortung für die Hochschulen im Land übernehmen und ihnen mit den Neuverhandlungen um den Solidarpakt eine verbesserte Grundfinanzierung verschaffen. Es bedarf eines klaren Bekenntnisses der Landesregierung keine weiteren Einschnitte vorzunehmen, sonst wird dies schwerwiegende Konsequenzen für die Zukunft des Hochschulstandortes haben“.

“L’EUROPE, C’EST MOI!” – RCDS zeigt Martin Schulz als Louis XIV.

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Der offizielle SPD-Hashtag zur Europawahl #jetztistschulz spricht Bände über das Selbstverständnis des sozialdemokratischen Spitzenkandidaten Martin Schulz. Offenbar hält der sich, wie auch sein aus Thüringen getürmter Wahlkampfmanager Matthias Machnig, für einen tollen Hecht unter lauter Eierköppen, Pfeifenheinis, Rindviechern, Armleuchtern und dummen Gänsen. Schon als Bürgermeister von Würselen stellte Schulz seine Selbstüberschätzung mit dem Bau des völlig überdimensionierten Spaßbads Aquana unter Beweis und wandelt nun als tölpelhafter Oberlehrer über das diplomatische Parkett. Sein repräsentatives Amt als EU-Parlamentspräsident missbraucht er dabei schamlos für den SPD-Wahlkampf und seine ganz persönlich Agenda: „Alle Macht zu mir!“.

Der RCDS thematisiert daher in den kommenden Wochen mit einem Augenzwinkern die mangelnde Eignung des SPD-Spitzenkandidaten für das Amt des Kommissionspräsidenten. Bundesweit werden hierfür an den deutschen Hochschulen Postkarten verteilt, die Martin Schulz als Louis XIV. mit der selbstherrlichen Aussage „L’Europe, c’est moi!“ zeigen. Denn Europa braucht jetzt einen Kommissionspräsidenten, der zusammenführt und neues Vertrauen schafft. Der egozentrische SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz steht für das Gegenteil.