Unsere Ziele

Hier findest du unsere Ziele und Ideen für die anstehenden Hochschulwahlen am 20. und 21.Juni. Nutzt euer Wahlrecht und entscheidet euch für einen Wechsel. Wir werden uns kritisch und konstruktiv in eurem Sinne einbringen und versuchen unsere und eure Ideen zu verwirklichen.

1. Austritt aus dem fzs

Der fzs („freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften“) positioniert sich politisch am linken Rand der Gesellschaft und polemisiert gegen Kernelemente deutscher Demokratie, wie u.a. die soziale Marktwirtschaft oder die NATO- Mitgliedschaft der Bundesrepublik. So bedient sich der fzs in seinem stilistischen Auftreten aus der Mottenkiste gescheiterter linker Ideologien. Das Logo ist einem kommunistischen Stern nachempfunden und auf der Website finden sich semantische Hülsen des Marxismus wie Forderungen nach einer Debatte über „Produktionsverhältnisse“ und „Solidarität mit Menschen im Arbeitskampf“. Der fzs betreibt darüber hinaus u.a. einen Arbeitskreis „Antifa“, welcher in mit studentischen Geldern finanzierten Veranstaltungen über die Effektivität der Kapitalismuskritik bei den Blockupy-Krawallen philosophiert und gleichzeitig Frontex als „bestialisch“ und die EU als „militarisiert“ diffamiert. Diese allgemeinpolitischen Themen sind von einem hochschulpolitischen Mandat nicht abgedeckt.
Entgegen seines Selbstverständnisses spricht dieser Dachverband mit seinen radikalen Forderungen nur für eine kleine Minderheit der Studentenschaft und nicht für eine Millionen Studenten an 90 Hochschulen. Des Weiteren kennt an unserer Universität kaum ein Mensch den fzs, geschweige denn weiß was er tut. Somit sieht der RCDS Konstanz keinen Mehrwert für die Konstanzer Studenten und kostet uns im aktuellen Haushalt 2016/17 4650 Euro. Im nächsten Jahr werden es sogar 8000 Euro. Darüber hinaus äußert sich die FZS unter anderem zu Themen, die zur Hochschulpolitik keinerlei Bindung aufweisen, anstatt sich für deren Mitglieder einzusetzen. Daher sagen wir Schluss mit linker Symbolpolitik und machen uns für einen sofortigen Ausstritt aus dem fzs stark.

2. BIB-Erweiterungsraum während der Klausurenphase

Während der Klausurenphase ist es besonders schwierig, einen Lernplatz in der Bibliothek zu finden. Überall belegte Plätze und scheinbar kein Arbeitsplatz der noch frei ist. Dieses Problem betrifft fast jeden Studenten der Universität Konstanz. In der Vergangenheit gab es Versuche die Bibliothek zu erweitern. Es wurden einige Stühle und Tische dazu gestellt, leider reicht das nicht. Gerade während der Prüfungszeit haben die meisten von uns weder die Zeit noch die Nerven, ewig durch die Bibliothek zu irren und nach einem freien Platz zu suchen. Daher wollen wir, der RCDS Konstanz, euch eine effektive und zugleich einfache Lösung präsentieren, um dieses große Problem, welches einen groß Teil von uns Studenten betrifft, zu lösen.
Unsere Lösung wäre, während der Prüfungszeit nicht genutzte große Lehrräume außerhalb der Bibliothek als BIB-Erweiterungsräume zu nutzen. Die Raumnummer und der Nutzungszeitraum würden in der Bibliothek auf den Bildschirmen ausgestellt werden. Diese Räume könnten von jedem als zusätzliche Lernplätze genutzt werden.
Bücher könnten in der Bibliothek ausgeliehen und im BIB-Erweiterungsraum benutzt werden.
Dieser BIB-Erweiterungsraum soll dann direkt am Eingang der Bibliothek auf den Monitoren angezeigt werden.
Besagte Räume sollen dann in einer ähnlichen Atmosphäre, wie in der Bibliothek, ein Lernklima schaffen, in dem jeder Student die Möglichkeit hat sich perfekt auf seinen Lernstoff zu konzentrieren.

3. Aufwandsentschädigung

Wir setzen uns schon seit jeher dafür ein, dass Ehrenamt auch Ehrenamt bleibt. Das bedeutet aber auch, dass die Mitglieder der Verfassten Studierendenschaft die sich ehrenamtlich dort engagieren, sich auch so behandeln lassen sollten. Derzeit zahlen sich die AStA-Funktionäre zum Teil immense Aufwandsentschädigungen für ihre ehrenamtliche Arbeit aus. Jedes Semester werden 22.980 Euro an Aufwandsentschädigungen ausgezahlt. Das bedeutet, dass jeder Konstanzer Student 10% seines Semesterbeitrags an die VS quasi direkt in die Taschen der „ehrenamtlichen“ Mitarbeiter gibt. Wir setzen uns hier für die Abschaffung der Aufwandsentschädigungen in Form von Liquiditätsmitteln ein. Vielmehr sollte ein unabhängiges Organ der Universität die Ehrenamtlichen durch verschiedene offizielle Urkunden mehr würdigen. Außerdem sollte den Aktiven eine einfachere Möglichkeit eingeräumt werden sich für ihr Engagement Gremiensemester anrechnen lassen zu können. Sollte es für alle Aktiven überhaupt nicht möglich sein, auf diese Aufwandsentschädigungen zu verzichten (obwohl die Vergangenheit zeigt, dass dies sehr wohl möglich ist) so ist die Höhe der Aufwandsentschädigungen landesweit einheitlich durch die Landespolitik zu regeln. Dies würde allerdings bedeuten, dass die Landespolitik das Scheitern der Verfassten Studierendenschaft, in der Form wie sie jetzt besteht, einräumen müsste. Daher bleiben wir dabei, Ehrenamt bleibt Ehrenamt und wird nicht finanziell durch immense Aufwandsentschädigungen honoriert.

4. Zivilklausel

Die Freiheit der Forschung ist ein überaus wichtiges Gut unserer Gesellschaft, Motor für Fortschritt und deshalb auch in Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes geschützt. Freiheit der Forschung heißt für uns das Recht und die Pflicht für jeden einzelnen Forscher, sich mit den ethischen und sozialen Folgen seiner Tätigkeit auseinander zu setzen.
Aus diesem Grund lehnen wir die sogenannte „Zivilklauseln“, die Forschung zu militärischen Zwecken untersagt: Eine Grenzziehung zwischen ziviler und militärischer Forschung ist in der Praxis kaum möglich, folglich sind solche Regelungen willkürlich und nehmen dem Einzelnen den Freiraum, selbst die Folgen seiner Forschungstätigkeit einzuschätzen.
Somit schadet eine Zivilklausel in erster Linie unserer Universität. Sie schränkt die Forschung ein und somit dem Innovationsstandort Deutschland. Das kann nicht das
Ziel der Forschung sein!
Somit setzen wir uns für die Freiheit der Forschung und Lehre ein.

5. Onlinewahlen

Mit der Einführung der Verfassen Studierendenschaft (VS) im Jahr 2012 hat die grün- rote Landesregierung beabsichtigt, die studentische Demokratie zu stärken und die Teilhabe der Studentenschaft an den universitären Entscheidungsprozessen zu institutionalisieren. Eine wesentliche Rolle kommt dabei den, in der Regel jährlich stattfindenden, Wahlen zu den Organen der VS zu. Drei Jahre nach Einführung der VS lässt sich jedoch konstatieren, dass von einer Stärkung der studentischen Demokratie schwerlich zu sprechen ist. Im Jahr 2015 lag die Wahlbeteiligung bei den Hochschulwahlen im Schnitt bei 12,03% und in keiner Hochschule gingen mehr als 20% der eingeschriebenen Studenten zur Wahl. Angesichts der im Landeshochschulgesetz des Landes Baden-Württemberg formulierten Anspruchs, dass die Organe der VS die „hochschulpolitischen, fachlichen und fachübergreifenden sowie [die] sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange der Studierenden“ vertreten sollen und der Tatsache, dass jeder immatrikulierte Student durch Semesterbeiträge die Arbeit der VS finanziert, besteht an dieser Stelle ein klares Demokratiedefizit. Eine derart niedrige Wahlbeteiligung gefährdet nicht nur die Legitimation der VS, sondern verfehlt auch das Ziel, demokratische Teilhabe in der Studentenschaft zu verankern. Darüber hinaus verhindert dieses mangelnde Interesse an der Wahl eine angemessene Repräsentation der verschiedenen Interessen in der Studentenschaft. Dies erhöht wiederum das Risiko, dass die gewählten Amtsträger der finanziellen und politischen Verantwortung nicht in der gewünschten Generalität nachkommen.
Eine Einführung von Online-Wahlen an deutschen Hochschulen brächte, wie einführend Dargestellt, viele Vorteile mit sich. Allerdings sind insbesondere die technischen und organisatorischen Anforderungen an Online-Wahlen hoch, da diese nach § 9 Absatz 8 Satz 1 LHG und gemäß den demokratischen Grundätzen von Wahlen in freier, gleicher, geheimer, öffentlicher und allgemeiner Weise abgehalten werden müssen. Zwar obliegt die konkrete Ausgestaltung des Wahlverfahrens den Hochschulen selbst (§ 9 Absatz 8 Satz 4 LHG), was die Einführung eines Online- Verfahrens grundsätzlich ermöglicht, jedoch stehen einem elektronischen Verfahren auch erhebliche Bedenken entgegen. Diese können grob in technische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen unterteilt werden. Zusammenfassend können wir nach Bewertung dieser Risiken festhalten, dass Online-Wahlen an Hochschulen bei beherrschbaren technischen Risiken viele Vorteile mit sich bringen. Letzten Endes sind Pilot-Projekte ein erster Schritt auf dem Weg zu Online-Wahlen. Denn mit Pilotprojekten kann praktische Erfahrung mit diesen neuen Methoden gesammelt und das Kosten-Nutzen-Verhältnis realistisch bewertet werden. Die Universität Konstanz sollte hier als eine, in Relation zu anderen baden- württembergischen Hochschulen noch sehr kleine Universität, eine Vorreiterrolle einnehmen, um die demokratische Legitimation der Organe der VS weiter zu stärken.

7. Digitalisierung

Ganz im Sinne der Digitalisierung und zur Schonung der Ressourcen (insbesondere Papier) setzt sich der RCDS für das E-Learning ein. Modernität und Mobilität: In unserer fortschrittlichen Gesellschaft scheint es nur sinnvoll, das Lernangebot der Uni nutzen zu können, wie, wo und wann man es möchte. Das stupide Lernen mit physischen Lernmaterialien in der Universität scheint, vor allem in den „modern“ ausgerichteten Studiengängen, überholt zu sein. E-Learning-Programme zeichnen sich durch ihre Interaktivität aus, wodurch Lernen mit dem persönlichen Lerntyp optimiert wird. Übungen, Kommunikationsplattformen und Lernprogramme können die Lücken der linearen Wissensvermittlung schließen. Gerade für die Hochschulen ist das sogenannte Teleteaching, das auch auf Videoplattformen ein großer Erfolg ist, ein interessanter Aspekt. In Grundlagenvorlesungen sind Hörsäle meistens überfüllt. Durch die Online-Übertragung von aufgezeichneten Vorlesungen können diese in solchen Fällen von Zuhause verfolgt werden. E-Learning bietet daneben unzählige weitere Vorteile. Kursinhalte und Lerntempo können ganz persönlich an den Leistungsstand angepasst werden, das zeit- und ortsabhängige Arbeiten entfällt, das Erarbeiten und Wiederholen von Wissen fällt leichter. Der individualisierte Stundenplan ermöglicht, dass Verpflichtungen, wie Job oder Engagement, leichter zu koordinieren sind, ohne auf den Inhalt der Vorlesung verzichten zu müssen.
Auch für Studenten mit Kindern oder zu pflegenden Angehörigen bietet das “Studieren von Zuhause” Vorzüge. Ein Studium fordert viel Selbstdisziplin und Motivation. Auf alle individuellen Bedürfnisse eines jeden Studenten können die Dozenten dabei natürlich nicht eingehen. Gerade deswegen sollte E-Learning als Möglichkeit verstanden werden, Bildung für alle zugänglicher und persönlicher zu machen. Durch Plattformen (z.B. ILIAS) kann der Kontakt zum und die Hilfe vom wissenschaftlichen Personal der Universität gewährleistet werden. Und die benötigte Technik? Diese steht derweil in den Hörsälen des Audimax‘ beispielsweise schon zur Verfügung – diese wird nur noch nicht ausreichend genutzt.
Wir sind der Meinung, dass bewährte Lernmodelle keineswegs überholt sind, sondern nur der Unterstützung moderner Medienstrukturen bedürfen. Mit dem Programm ILIAS hat die Uni Konstanz schon eine Plattform geschaffen, in der Studenten schon jetzt neben der Vorlesung interaktiv arbeiten können. Wünschenswert wäre es in dieser Hinsicht aber, dass wirklich alle Dozenten diese Plattform auch nutzen. Gerade im Fachbereich der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften benutzen noch viele der Dozenten für ihr Material ihre eigene Homepage oder verschicken diese sogar per Mail. Hier muss sowohl von studentischer als auch von universitärer Seite auf eine einheitliche Plattform hingearbeitet werden. Wichtig kann im Rahmen der Digitalisierung auch die Digitalisierung der kompletten Buchbestände der Universitätsbibliothek sein. Eine Digitalisierung der vorhandenen Bücher ist empfehlenswert, wobei die Digitalisierung den aktuellen Bestand nicht ersetzen sollte. Gerade wenn es nur wenige Auflagen eines Buches gibt, ist es wichtig, dass gewährleistet wird, dass jeder jederzeit Zugriff
auf dieses hat. Die Digitalisierung des Bibliotheksbestands darf jedoch nur ergänzend zum bisherigen physischen Bestand erfolgen. Gerade in einigen Studiengängen und für einige Lerntypen ist es unerlässlich auf das physische Buch zurückgreifen zu können. Diese Möglichkeit darf auch an einer digitalen Hochschule des 21. Jahrhunderts nicht ersatzlos wegfallen.
Weiterhin betrachten wir mit Bestürzen die Entwicklung der VG Wort. Der Bundesgerichtshof beschloss letztes Jahr, dass in Zukunft für Inhalte, die im Internet hochgeladen werden eine Einzelabrechnung stattfinden soll.
Diese wird die Universität Konstanz nicht tragen. Daraus resultierend werden die Inhalte auf den Lernportalen wie Ilias nicht mehr nutzbar sein. Für uns Studenten ist der Zugriff zu solchen Seiten unerlässlich. Jeder Student nutzt die Angebote im Internet.
Wir wollen uns auch in Zukunft für die Abschaffung dieser Regelung stark machen und über eine Pauschalabrechnung dafür sorgen, dass jeder Student wieder Zugriff auf Inhalte über Ilias erhält.

8. Erweiterung der allgemeinen Nutzflächen für Studenten

Wer kennt das nicht, man möchte an der Universität Konstanz ganz entspannt etwas trinken, läuft in den Hof und merkt, dass dieser komplett überfüllt ist.
Der RCDS Konstanz will sich deshalb dafür stark machen, dass mehr Flächen an der Universität zur Nutzung für Studenten bereitgestellt werden.
Darunter auch eine frei zugängliche Dachterrasse, die für die Studenten zur allgemeinen Benutzung bereitgestellt wird.
Hierzu könnte man die Dachterasse im V Gebäude nutzen. Diese hat einen sehr schönen Blick und liegt zentral in der Uni.
Darüber hinaus kennt jeder das leidige Problem der fehlenden Sitzmöglichkeiten im Sommer im studentischen Biergarten, sodass man sein kühles Bier auf den umliegenden Wiesen genießen muss. Dumm nur, dass besonders im Sommer diese Wiese nur selten gemäht werden und man dort auch nicht sitzen kann. Damit muss Schluss sein. Wir fordern hier einen offeneren Dialog mit dem Facility Management, um zu erreichen, dass die Wiesen um den Biergarten herum öfter gemäht werden, damit man sein Bier an Ort und Stelle genießen kann, bevor es nach langer Sitzplatzsuche schal geworden ist.

9. Bereitstellung der Aufzeichnungen aus den AStA-Sitzungen

Du willst wissen was der AStA mit deinen Beiträgen anstellt und wofür diese verwendet werden? Wir auch! Deshalb fordern wir, dass alle Einnahmen und Ausgaben des AStA in den StuPa-Sitzungen offengelegt und im Internet veröffentlicht werden. Alle Studenten haben das Recht zu erfahren, wofür ihre Beiträge verwendet werden. Außerdem muss den Studenten einfacher vermittelt werden welches Hochschulorgan für was zuständig ist. AStA, StuPa, Leo,.. Das sind für die meisten Studenten doch Vornamen oder Abkürzungen von Biersorten.

10. Extremismus verhindern!

Unsere Studentenvertretung bzw. ihre Vorgängerorganisationen haben sich bereits seit Jahren gegen rechtsextremistische Kräfte positioniert und immer wieder auch eingesetzt. Gewissermaßen als Ergänzung bzw. Gegenstück zu diesem Eintreten gegen den Rechtsextremismus fehlt jedoch noch immer eine wesentlich breitere Distanzierung von Extremismus jeglichen Hintergrundes. Eine Distanzierung nur nach Rechts reicht hier nicht aus.Kein Thema und keine politische Überzeugung kann blinde Gewalt oder Hass auf andere oder den Staat rechtfertigen. Dennoch wurden in der Vergangenheit auch in dieser Hinsicht immer Mal wieder höchst fragwürdige Organisationen vom StuPa unterstützt. Das StuPa muss deutlich machen, dass Vorkommnisse wie bei der EZB-Eröffnung in Frankfurt weder im Sinne unserer Studentenvertretung noch all unserer Kommilitonen ist und an unserer Universität daher keinen Platz finden kann. Daher fordern wir ein Eintreten des StuPa gegen Extremismus jedweder Couleur: Im Rahmen seiner Möglichkeiten soll der AStA gegen jegliches Gedankengut und Material an der Universität Konstanz vorgehen, das von Organisationen und Vereinen stammt, die als extremistisch oder gewaltbereit bekannt sind. Extremistische Organisationen und die von ihnen (mit-)ausgerichteten Veranstaltungen sollen vom StuPa grundsätzlich abgelehnt und in keiner Weise unterstützt werden. So sollte der AStA auf seiner Facebook-Seite nicht nur für Veranstaltungen und Demonstrationen gegen Rechts aufrufen, sondern ebenso gegen jeglichen Extremismus jedweder Richtung. Extremismus hat einer Hochschule nichts zu suchen!

11. Lokales Gemüse in der Universität

Die Insel Reichenau mit ihrem reichhaltigen Obst -und Gemüseanbau liegt nur wenige Kilometer von der Uni entfernt. Wir würden es sehr begrüßen, wenn in der Mensa das bereits bestehende Angebot an reichhaltigen, regionalen Obst und Gemüse beibehalten wird und erweitert wird. Das schont nicht nur Umwelt, sondern steigert insgesamt die Attraktivität der Mensa. Davon profitieren nämlich die Umwelt, die Studenten, Mitarbeiter und auch Seezeit.

12.Wohnheim

Die neuen Wohnheime sind endlich fertig und so kann zumindest ein wenig die Wohnungsnot gelöst werden. Aber wie steht es um die bestehenden Wohnheime? Sind die Wasserleitungen dicht? Hält der Putz an den Wänden? Gibt es Schimmel? Diese und viele weitere Fragen müssen beantwortet werden. Die bestehenden Wohnheime dürfen nicht vernachlässigt werden. Wir sprechen uns dafür aus, dass Seezeit den aktuellen Zustand der Wohnheime in einem Sachstandsbericht darlegt, damit Missstände behoben werden können.

13. Bafög ( Deutschlandweite Änderung)

Wir wollen die BAföG-Förderung langfristig elternunabhängig ausgestalten. Die Finanzierung des Studiums muss auf seine Profiteure übertragen werden: die Studenten und die Gesellschaft. Die finanzielle Unterstützung muss allen Studenten zugänglich sein. Zur Erreichung dieses Zieles ist aus Gründen der Finanzierung eine Umstrukturierung des BAföG notwendig, so dass die erhaltenen Zahlungen zu 100 % zinslos zurückgezahlt werden müssen. Mittelfristig muss aber zumindest der im jetzigen System rückzahlungspflichtige Teil des BAföG-Satzes vollkommen elternunabhängig gewährt werden. Kurzfristig müssen die Einkommensfreibeträge der Eltern deutlich aufgestockt werden, da viele Familien, die gerade über dem unterstützungsfähigen Einkommen liegen, Probleme mit der Finanzierung der Ausbildung ihrer Kinder haben.

14. Genderwahnsinn stoppen

Wir fordern echte Gleichberechtigung statt Sternchen, Gendergaps und unsinnige Schreibvorschriften. Natürlich müssen weibliche und männliche Formen im gewissen Maß im Schreibbild berücksichtig werden. Dies darf aber nicht dazu führen, Texte, Gesetze oder andere Schriften unlesbar werden zu lassen. Vielmehr fordern wir einen pragmatischen, konstruktiven Umgang mit dem Verfassungsgebot der Gleichberechtigung von Mann und Frau in allen Bereichen. Wir brauchen u.a. dringend mehr männliche Grundschullehramtsstudenten und weibliche Studentinnen in den MINT-Fächern. Hierfür müssen Anreize geschaffen werden, z.B. durch geschlechterspezifische Mentoring-Programme mit dem Career-Center oder anderweitige Förderprogramme während des Studiums, um die jungen Männer und Frauen in diesen Studiengängen bis zum Abschluss zu unterstützen. Anstatt Schreibvorschriften und Sternchen wollen wir echte Gleichberechtigung und Vielfalt im Studienalltag, dazu gehören z.B. auch junge Familien bzw. Elternteile die studieren so zu unterstützen, dass sie mit Kind keine Nachteile im Studium erleiden müssen. Ein weiterer Grund zum umdenken ist, dass lediglich die Umstellung von Studenten zum Studierendenwert mehr als 80.000 Euro allein die Universität Konstanz gekostet hat.
Dieses Geld könnte besser für Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten genutzt werden.
Die Finanzierung erfolgte zu einem großen Teil aus den Mitteln, die der Uni auf Grund von Studiengebühren zur Verfügung standen.
Wir als RCDS Konstanz fordern, dass diesem Wahnsinn ein Ende gesetzt wird!

Unser Wahlprogramm findest du hier nochmal zum Nachlesen.