„Aufpassen auf Europa, was müssen wir tun?” Diskussionsabend mit Andreas Jung (MdB)

„Ich hätte gerne auf unser wunderbares Land aufgepasst“, mit diesem Satz kommentierte der FPÖ-Kandidat Hofer die knapp verpasste Präsidentenwahl in Österreich. Europa-Gegner verbuchen mehr und mehr Wahlerfolge und in Deutschland sowie Frankreich steht EU-Kritik mittlerweile auf der Tagesordnung. Es stellt sich daher die brennende Frage „Wer passt eigentlich auf Europa auf?“
Andreas Jung MdB, Vorsitzender der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, hat am Dienstag, den 14.06.2016 einen Impulsvortrag für alle interessierten Studenten und sonst politisch aktiven Personen gehalten und dargestellt, warum es so wichtig ist, dass Deutschland und Frankreich gemeinsam an einem Strang ziehen und die europäischen Werte verteidigen.

„Trotz derzeitiger Krisen ist Europa als Friedensunion keine Selbstverständlichkeit! Auch wenn die jüngere Generation sich vielleicht gar nicht mehr vorstellen kann, dass dies mal anders war, sollten wir trotzdem diese Werte achten und verteidigen, damit sie auch künftige Generationen genießen können. Unsere Väter oder auch Großväter selbst haben Grenzpfähle an der französischen Grenze niedergerissen, als Symbol für die Verbrüderung der beiden Staaten am Rhein. Das sollte nicht durch derzeitige Krisen in Vergessenheit geraten“, so Andreas Jung.

„Nicht nur für die allgemeine Bevölkerung, sondern gerade auch für die Studenten ist ein vereinigtes Europa von größter Wichtigkeit. Im Rahmen von dem europaweiten Austauschprogram Erasmus für Studenten konnte in den letzten Jahren schon enorme Erfolge durch die Vernetzung von Hochschulen, Studenten und deren Kulturen erreicht werden. Dies darf nicht an den jetzigen Krisen zerbrechen. Internationalisierung ist für die heutigen Hochschulen ein Muss!“, so Lukas Roser, der Vorsitzende des RCDS Konstanz.

Der Erfolg des Pariser Klimagipfels zeigt, was mit hartnäckigem deutschem und französischem Engagement bewegt werden kann. Hieran muss weiter angeknüpft werden und Deutschland und Frankreich müssen ein starker Motor für ein zukunftsfähiges und vertrauenswürdiges Europa sein. Im Anschluss an den Vortrag war dann noch ausreichend Zeit geben, um mit Andreas Jung über Europa und die gemeinsame Zusammenarbeit mit unserem Nachbarn am Rhein zu diskutieren.

Bei der anschließenden Diskussion wurden die doch teilweise völlig verschiedenen Erwartungen und Visionen des Publikums für Europa sichtbar.

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme und natürlich auch bei Andreas Jung, der sich für den RCDS Konstanz und den Sorgen über die Zukunft von Europa Zeit nahm.

“Wohin steuert Europa?” Diskussionsabend mit Johannes Volkmann

Grenzen zu überwinden – eine zusammengehörige Gemeinschaft schaffen und bestehen lassen – das war und ist das Ziel der Europäischen Union. Doch droht das Europäische Projekt zu scheitern? Flüchtlingsdrama und Euro-Krise, aber auch terroristische Bedrohungen stellen Europa vor große und nie dagewesene Herausforderungen, die es jetzt zu meistern gilt. Die zu lösenden Aufgaben sind riesig und der Ausgleich von nationalen und europäischen Interessen unter den verschiedenen Mitgliedstaaten scheint schwer wie nie. Kann Deutschland, in der Vergangenheit oft wichtiger Impulsgeber, den stotternden europäischen Motor wieder in Gang bringen? Und welche Visionen und Maßnahmen wären hierfür nötig? Gerade jetzt wäre eine Stärkung und Konkretisierung des europäischen Grundgedanken wichtiger den je. Für uns alle stellt sich natürlich die Frage: Wohin steuert Europa? Wie wollen und können wir die weitere Entwicklung positiv beeinflussen?

Zu diesen und anderen Fragen wird Johannes Volkmann, der stellv. Bundesvorsitzende der PANEUROPA-JUGEND Deutschland e.V. am 3.5.2016 um 18.45 Uhr in A702 in der Universität Konstanz uns einen Impulsvortrag halten. Im Anschluss wird es dann die Möglichkeit geben mit ihm ins Gespräch und eine Diskussion einzusteigen. Nutze also diese super Gelegenheit mit Johannes Volkmann und den anwesenden Gästen über Europa zu diskutieren.

Wir werden natürlich pünktlich zum Bayern-Spiel dann fertig sein ;)

Bei Fragen stehen wir euch jederzeit bereit.

Wir freuen uns auf den Abend,

euer RCDS

Bild Volkmann

Johannes Bettecken neuer Stellvertretender Landesvorsitzender des RCDS Baden-Württemberg

Unser Konstanzer RCDS-Mitglied Johannes Bettecken ist auf der Landesdelegiertenversammlung (LDV) des RCDS Baden-Württemberg in Tübingen zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt worden. Damit wird der RCDS Konstanz nun bestens im neuen Landesvorstand vertreten und wird auch zukünftig aktiv auf der Landesebene mitarbeiten.

Johannes Bettecken

Johannes Bettecken

Hier findet ihr die Pressemitteilung des RCDS Baden-Würrtemberg zur Landesdelegiertenkonferenz:

RCDS Baden-Württemberg wählt neuen Landesvorstand

Der RCDS Baden-Württemberg wählte am Samstag, den 11.10.2014 einen neuen Landesvorstand. Mit einer beeindruckenden Mehrheit von 100% wurde Dominik Koblitz (23) aus Heidelberg zum Vorsitzenden des hochschulpolitischen Landesverbandes gewählt. “Wir blicken auf eine erfolgreiche Arbeit in den letzten Jahren zurück und wollen auch weiterhin für unsere Kommilitonen an den Universitäten und Hochschulen vor Ort die starke Kraft in der Hochschulpolitik sein”, so der bereits zwei Jahre als stellvertretender Landesvorsitzende tätige Koblitz.

Im geschäftsführenden Vorstand werden ihn Justus Rathmann, Claudius Klueting, Johannes Bettecken und Martin Kroczek in seiner Arbeit unterstützen. Den Landesvorstand komplettieren die Beisitzer Maximilian Böck, Mehmet Dinc, Daniel Karthäuser, Franziska Reuther und Jonas Schwarz.

Neben den Wahlen waren auch EU-Kommissar Günther Oettinger und Stefan Kaufmann MdB auf der Versammlung zu Gast und diskutierten mit den Delegierten und Gästen über aktuelle politische Themen in Land, Bund und Europa.

In ihrem Leitantrag hielt die Landesdelegiertenversammlung unter anderem fest, dass der Unterfinanzierung der Universitäten und Hochschule im Land nicht durch Steuererhöhungen und Studienbeiträge beizukommen sei. Vielmehr müsse man sich auf eine nachgelagerte Studienfinanzierung konzentrieren und berufstätige Akademiker in die Pflicht nehmen.

Koblitz schloss die Versammlung mit einem Aufruf an die Mitglieder des RCDS Baden-Württemberg, auch zukünftig mit Herz und Verstand in der Hochschulpolitik engagiert zu sein: “Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr und rufe euch alle auf, weiterhin aktiv an euren Hochschulen in der Sache zu arbeiten!”